Internet: Content Management Systeme

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created at: 2011-03-18
Last major update at: 2011-03-18
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Gemeindeaufbau
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Neben den Webbaukästen der Landeskirchen ist der schnellste Weg zur Gemeindewebsite die Nutzung eines web-basierten Content Management Systems (CMS).

Einführung

Neben den Webbaukästen der Landeskirchen ist der schnellste Weg zur Gemeindewebsite die Nutzung eines web-basierten Content Management Systems (CMS).

 

Dies ist ein Baukastensystem, das es relativ leicht erlaubt Seiten anzulegen und Inhalte zu verwalten.

Dafür gilt: Wer schon Word oder vergleichbare Textverarbeitungssysteme bedient, kann auch eine Website erstellen.

Verschiedene Content Management System geben in verschiedenem Maße Hilfen. Was hier gemeint ist, läßt sich vielleicht am Beispiel Hausbau veranschaulichen:

  • Variante 1: Sie erhalten Bauteile, die man zum Bau eines Hauses benötigt. Den Bauplan, die Gestaltung und das Innenleben zu gestalten, ist Ihnen komplett selbst überlassen.
  • Variante 2 : Das Fertighaus. Hier wird das Haus für Sie aufgebaut. Sie erbringen Eigenleistungen - im Wesentlichen ist aber bereits alles vorhanden und bewohnbar.
  • Variante 3: Sie ziehen in ein fertiges Haus und brauchen nur noch die Farbe der Wände zu bestimmen und wo welche Bilder aufgehängt werden.

Es gibt mindestens 100 verschiedene Content Management Systeme, von denen jedes seine Vorzüge und Besonderheiten hat.

Jeder muß für sich das Programm finden, das zu den eigenen Möglichkeiten technischer und finanzieller Art, sowie zum eigenen Zeitbudget paßt.

Dies ist nicht leicht zu lösen. Deshalb seien hier einige Vorschläge und Empfehlungen gegeben, die vielleicht helfen. Allerdings ist zu beachten, daß diese Sicht auch subjektiv ist, aufbauend auf persönlichem Kenntnis- und Informationsstand auf dem Niveau eines engagierten Laiens. 


Verschiedene Content Management Systeme im Überblick 

Jimdo

Bei jimdo kauft man das Baukastenprogramm (verschiedene Ausführungen) + Webspace.

Preise je nach Ausstattung und Platzbedarf.

Kostenlose Seite zum Ausprobieren mit 500 MB Speicherplatz bei www.jimdo.de

Guter Support (heißt: schnelle und verständliche Antwort)

Nachteil: Die komplette Seite wird fest bei jimdo gehostet. Man hat nicht die Möglichkeit mitsamit seiner Seite zu anderen Providern umzuziehen. Wie jimdo im Hintergrund arbeitet (z.B. bezüglich regelmäßiger Backups oder der Frage auf welchen Servern jimdo die Daten ablegt) ist Vertrauenssache.

Bedienung: einfach

Einarbeitungszeit: 1 Stunde

Weitere Infos auf der Webseite www.jimdo.de oder auch in der Zeitschrift "c’t - Sonderheft Webdesign".

Papoo

Das Papoopaket ist ebenfalls ein Baukastenprogramm. Allerdings ohne Webspace, d.h. man ist unabhängig bei der Wahl des Providers.

Das Programm und schon etwas komplexer. Es werden verschiedene Varianten angeboten.

Es gibt eine kostenlose Light-Version zum Ausprobieren.

Zur Auswahl des Providers: Hier müssen bestimmte Voraussetzungen zur Installation gegeben sein. PHP5 und MySQL und damit müßte man sich auch etwas befassen.

Für die Entwicklung der Webseite wäre es gut, sich auf dem eigenen Rechner eine Arbeitsumgebung zu schaffen, damit man offline alles ausprobieren kann (XAMPP).

Guter Support.

Bedienung: 3 Stunden. Guter Ruf.

Vorteil: Das Programm ist Ihr Eigentum und kann bei verschiedenen Providern gehostet werden.

Weitere Infos auf der Webseite http://www.papoo.de

Joomla

Das Programm Joomla ist kostenlos und kann bei einem Provider, der die entsprechenden technischen Vorraussetzungen (wie für papoo) vorhält, installiert werden.

Kommt in einer Art Rundumpaket und muß für den eigenen Bedarf gestaltet werden.

Support in dem Sinne kann man bei örtlichen joomla-Gruppen oder im Internet finden. Man ist aber weitgehend auf sich selbst gestellt.

Bedienung: Stellt größere Anforderungen als die beiden anderen erwähnten Programme.

Einarbeitungszeit: 2 Wochenendseminaren der VHS.

Weitere Infos auf der Webseite http://www.joomla.de

Wordpress 

Starten ohne Bedenken - die Homepage in 30 Minuten

Mit dem Programm wordpress ist die Erstellung einer Homepage kostenlos möglich. In 10 Schritten wird man an die erste Homepage herangeführt.

Man kann sich ein vorgefertigtes Design aussuchen und wenn man vorher schon ein schönes Foto von der Kirche oder dem Kirchenraum bereit gestellt hat, kann man dies schon einfügen.

Das Format dieser Web-Sites ist ein Blog. Ein Blog unterteilt sich in Artikel, die chronologisch auslaufen und auf der Startseite zu sehen sind, und feste Seiten (Sites), die durch das Seitenmenü zu erreichen sind. Für die Artikel eignen sich alle Mitteilungen, die auch in Gemeindeblättern stehen, aktuelle Hinweise und Nachberichte, vor allem mit vielen Bildern. Bei den festen Seiten bieten sich Adressen und Ansprechpartner an, vielleicht sogar mit Profilen, und regelmäßige Angebote.

Eine solche Seite, wenn man sich schon mal ein Bild zurechtgelegt hat und die Ansprechpartner aus dem Gemeindeboten auf dem Rechner hat, dauert in der Einrichtung 30 Minuten. Dann muss nur noch regelmäßig etwas geschrieben oder etwas Geschriebenes (Gemeindebote) publiziert werden. Einfach auf neuen Artikel im Seitenmenü gehen, einen Titel finden und los gehts (Hier ein Beispiel!).

Bilder helfen, die will jeder sehen, und für alle Neugierigen: In der Statisktik findet man nicht nur, welche Artikel gelesen wurden, sondern mit welchen Suchanfragen jemand auf die Seite kam, so kann man gut auf das eingehen, was die Gemeinde wirklich wissen möchte.

Weitere Infos auf der Webseite: wordpress

(von Roswitha Schmidt und Rode Zimmermann-Stock)

Drupal

Das ist zwar etwas komplizierter (auch nicht wirklich komplizierter als Joomla), aber dafür kann man einige sehr schöne Sachen damit machen.

(von Wolfgang Loest)

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