Kirchliches Internet-Café

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a geistreich member
created at: 2010-07-31
Last major update at: 2012-04-18
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Deutsch (Original, currently shown)
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Gemeindeaufbau
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Das @-Zeichen

Abstract

Das kirchliche Internet-Café hat sich  in den zurückliegenden Jahren zu einer Ideenbörse entwickelt, die aus der täglichen Gemeindearbeit heute nicht mehr wegzudenken ist. Nach der ersten Berichterstattung an dieser Stelle hier bei Geistreich hat sich die kirchliche Arbeit im Internet ständig weiterentwickelt. Auch für die Kirche hat das Internet eine eine damals noch schwer vorhersehbare Bedeutung gewonnen. Das Internet-Café ist zu einem wichtigen Ort geworden, um im Gespräch mit Gemeindegliedern und Gästen und im Gespräch mit ehrenamtlichen Helfern und Experten an dieser neuen Entwicklung mitzuarbeiten.

Situation / context

Zum Hintergrund:

 

Das hiesige Internet-Café hatte ursprünglich noch weitgehend soziale Aufgaben im hiesigen Jugendzentrum, das seinerzeit der Johanniskirchengemeinde zugeordnet war. Dazu gehörte die Beratung in sozialen Notlagen, bei Fällen von Kriminalität, bei der Arbeitsbeschaffung, bei Bewerbungen, bei der Hausaufgabenhilfe und in allen darüber hinaus noch denkbaren zahlreichen weiteren Problemfeldern. Diese Aufgaben sind inzwischen von anderen Trägern übernommen worden, weil die hierfür eingesetzten kirchlichen Mittel aus den eingehenden Spenden nicht mehr abgedeckt werden konnten.

 

Das neue aus Spenden und aus Mitteln der Kirchengemeinde getragene Internet-Café hat die bisherigen Aufgaben im Rahmen der personellen Möglichkeiten eingeschränkt weitergeführt. Dabei hat sich die Arbeit im Internet dann nach und nach als das "zentrale Problemfeld" ergeben, während die schulischen und sozialen Aufgaben inzwischen von anderen Trägern wahrgenommen werden.

 

Ansprechpartner und Urheber dieser Idee und Dank für geleistete Arbeit:

 

Ein Dank geht in diesem Zusammenhang an das Presbyterium unter Leitung von Pfarrer Fried-Clemens Sareyko, an den Begründer und ursprünglichen Leiter Herrn Marcus Dehning und in der späteren Fortführung an Herrn Bernd Wulff, aber auch an alle anderen Mitarbeiter und Gäste hier im Internet-Café.

 

Zur Durchführung und Zielsetzung:

 

Seit seiner Gründung hat sich für das Hardtberger Internet-Café inzwischen so viel geändert, dass der bisher an dieser Stelle ursprünglich vorgestellte Bericht durch die nachfolgende Stellungnahme aus der Johanniskirchengemeinde durch Herrn Wulff aktualisiert werden mußte. Der Beitrag von Herrn Wulff ist wörtlich übernommen worden. 

 

Das Internetcafé in der Emmaus-Kirche –

Ort der Begegnung auf dem Brüser Berg mitten in der Woche.

Besinnliche Rückschau zum Jahresausklang 2011.

 

Jeden Mittwoch am Vormittag wird nun schon mehr als 125 Mal das Internetcafé in der Emmaus‑Kirche auf dem Brüser Berg geöffnet. Ursprünglich war es das Ziel, Besuchern, die keinen heimischen Anschluss an das mittlerweile alltägliche Medium haben, hier die Nutzung gegen eine Spende zu ermöglichen.

Sechs Notebooks stehen zur allgemeinen Benutzung zur Verfügung. Durch die Spenden der Gäste konnte auch u.a. ein moderner Multifunktions-Farbdrucker mit einer Bildaufnahme-Einrichtung beschafft werden. Damit ist es auch möglich, Bilder an E-Mail-Empfängern zu versenden oder aber auch hochwertige Farbbilder bis DIN A4  auszudrucken.

Für den normalen Schriftverkehr steht ein etwas betagtes, aber funktionstüchtiges Modell eines Laserdruckers zur Verfügung. Ebenfalls mit den Spendengeldern werden die Verbrauchsmaterialien, wie z.B. Druckertinte und natürlich der Kaffee finanziert.

Letzteren können die Besucher in der Eingangshalle des Gotteshauses einnehmen, meist versüßt durch von den Gästen mitgebrachtes Gebäck.

Hier ist ein Ort der Begegnung entstanden, in dem auch viele Themen des Alltäglichen besprochen und eigene Erfahrungen ausgetauscht werden. Besonderer Wert wird auf die Vorurteilsfreiheit gegenüber den Gästen gelegt, damit keine Misstöne entstehen. Die Zahl der „Damen und Herren jeden Alters“, die das Café regelmäßig besuchen, hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. Die Barrierefreiheit des Hauses ermöglicht es auch Besuchern mit Behinderungen problemlos zum Kaffee und zu den PCs zu gelangen.

Ganz im Sinne der Kirche und frei nach dem Motto: „Lasset die Kindlein zu mir kommen!“ wird die „Offene Tür“ gepflegt, sodass alle Gäste willkommen sind, ohne Blick auf persönliche Eigenarten, Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit.

Gerade dadurch ergaben sich schon ganz neue Sichtweisen, die zum Teil auch nachdenklich im Wortsinne gemacht haben.

Durch die fachliche Beratung, die hier ebenfalls geboten wird, konnten auch schon PC-Probleme hier und bei den häuslichen Computern gelöst werden. Dazu gehörten das erfolgreiche „knacken“ des unbekannten Passwortes am PC des verstorbenen Ehemannes, die erfolgreiche Löschung eines versehentlich abgeschlossenen Abonnements bei einer Partnervermittlung und zudem viele Einweisungen, Tipps und Tricks für Windows und Internet.

Ganz in diesem Sinne freuen wir uns immer wieder auf die schönen regelmäßigen Begegnungen mit den Besuchern die auch zu Freunden geworden sind und laden neue Gäste ein, diesen Kreis zu bereichern.

 

Kontakt und Info:

Bernd Wulff, 0163 46 21 007

emmaus.net@gmx.de

 

Goals

Koordinierung in der Basisarbeit der Gemeinde

Reflection / background

Entwicklung neuer Ideen zur Lösung von Problemen

Implementation

General information on realization

die Arbeit im Internet-Café entwickelt sich situationsbezogen, allgemeine Hinweise sind insoweit nicht möglich

Preparation

die Arbeit im Internet-Café entwickelt sich situationsbezogen, allgemeine Hinweise sind insoweit nicht möglich

Realization

die Arbeit im Internet-Café entwickelt sich situationsbezogen, allgemeine Hinweise sind insoweit nicht möglich

Wrap up & follow-up actions

die Arbeit im Internet-Café entwickelt sich situationsbezogen, allgemeine Hinweise sind insoweit nicht möglich

Effect / experience

Das hiesige Internet-Café hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich eine gute Nachbarschaft entwickelt hat und dass Bereitschaft besteht auch im Rahmen der kirchlichen Arbeit mitzumachen.

stimulus

Entdeckung neuer Horizonte in der Zusammenarbeit

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